Ins Kripperl schaun


Herbergssuche

„Es geschah, als sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.“  (Lk 2,6-7)

In der Krippe ist die Herbergssuche zu sehen. Joseph und Maria brauchen dringend eine Unterkunft. Die Geburt ihres Kindes steht bevor. Aber niemand lässt sie ein. Überall werden sie abgewiesen. Man schaut zwar, macht aber nichts oder sagt „Nein!“. Genau diese Szene haben wir in der Krippe dargestellt. Da sind die Menschen in den Torbögen, die einfach sagen, dass bei ihnen in der Herberge kein Platz mehr frei ist. Da sind aber dann auch noch andere Menschen, die aus den Fenstern oder vom Balkon herabschauen, und nicht helfen. Haben Sie die schon entdeckt?

Aber seien wir mal ganz ehrlich, wie würde es uns gehen, wenn zwei fremde Menschen vor der Tür stehen würden, die Frau noch hochschwanger, und bei uns um Einlass bitten?! Würden wir helfen oder nicht auch einfach lieber mal schnell wegschauen? Eine schwierige Frage!

Wir wünschen Ihnen einen schönen Start ins Neue Kirchenjahr. Nehmen Sie sich im Advent auch einfach mal Zeit für sich. Zünden Sie sich eine Kerze an und vertreiben mit dem warmen Licht die Sorgen und Ängste in dieser von Corona dominierten Zeit.

Machen Sie es wie Maria und Joseph. Vertrauen Sie! Die beiden haben ihre Unterkunft dann doch noch gefunden, auch wenn es nur ein einfacher Stall war. Gott ist bei uns, auch wenn wir gerade keinen Ausweg sehen.

Noch ein Hinweis: Die wunderschönen Kulissen stammen vom bekannten Krippenbauer Sebastian Osterrieder.

Wir wünschen Ihnen viele gute Gedanken, wenn Sie ins Kripperl schauen!

Judith Gruber

Herbergssuche1

 Herbergssuche2

Herbergssuche3

 Herbergssuche4

 

 

  

Hier findet Ihr die bisherigen Krippen-Themen:

Christi Himmelfahrt

- Fürchte Dich nicht! Glaube nur!

- Manna

- Mariä Geburt (8. September)

- Lasst die Kinder zu mir kommen!

- Fürchte Dich nicht!