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Pfarrer


 
P. Benedikt Friedrich OSB, Solidarpfarrer
Der Titel „Solidarpfarrer“ rührt daher, dass die Leitung der Gemeinden mit Abt Markus Eller OSB (Moderator) geteilt wird.

Jahrgang: 1965
Eintritt ins Kloster: 1993
Studium der Theologie, Abschluss als Magister theol.
Priesterweihe: 2000
Seit 2001 in der Pfarreiseelsorge aktiv

 

Was mir für die Zukunft wichtig ist:

Die Weitergabe des Glaubens ist auch in unseren Tagen möglich. Oberste Priorität muss es haben, dass diese Traditio nicht abreißt. In der Sakramentenspendung geschieht dies, doch erfahrungsgemäß nicht nachhaltig genug.

Um als Christen bestehen und wachsen zu können, brauchen wir starke Säulen:
- das persönliches und gemeinsame Gebet macht den Unterschied, 
- die Texte des Neuen Testaments hören oder selbst lesen formt unser Denken und Tun nach dem Evangelium, 
- ein Engagement entsprechend der eigenen Gaben (Charismen).
- Echte christliche Gemeinschaft ist dabei eine große Hilfe. 
All dies zu fördern sehe ich als meine Aufgabe für die Menschen die hier wohnen oder hierher kommen.

Wir sind berufen, Jünger Jesu zu sein und in die Beziehung mit Gott mehr und mehr hineinzuwachsen. Die Pfarrei ist dabei ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die Menschen vor Ort.

 

Meine Schwerpunkte:

Bei der Priesterweihe werden fünf Schwerpunkte genannt, die für mich nach wie vor die zentralen sind:

„Seid ihr bereit,… die Gemeinde umsichtig zu leiten?“
Leitung bedeutet für mich in einer Zeit großen Umbruchs gemeinsam Wege finden, wie wir Christsein leben und weitergeben können. Als Leiter achte ich darauf, dass die Menschen in der Pfarrei ihren Platz finden können und Hilfe bekommen, um ihre Berufung zu leben. - Ferner: Der Gemeinde nach außen hin ein Gesicht zu geben.

„Seid ihr bereit den Dienst am Wort Gottes getreu zu erfüllen?“
Ohne Verkündigung kein Glaube. Daher ist die Predigt, Vorträge, Katechese bei der Firmung und Erstkommunion und der Unterricht ein wichtiger Schwerpunkt, hier geschieht Evangelisation: Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen. Was noch fehlt ist etwas danach für alle, die tiefer wachsen wollen, "von der Milch zur festen Speise", wie es der Apostel Paulus einmal ausdrückt. Davon träume ich. Die Glaubenskurse der letzten Jahre waren sehr ermutigend.

„Seid ihr bereit, die Mysterien Christi (Sakramente) in gläubiger Ehrfurcht zu feiern?“
Gott ist der ganz andere, der in unserem Leben dennoch präsent ist. Dieses Geheimnis lässt sich nur in der Feier der Liturgie erfassen. Dabei fördere ich ein breites Spektrum, in unseren schönen Kirchen und im Freien, in traditioneller Form und mit zeitgenössischen Liedern. Wir brauchen immer wieder Gottesdienste, zu denen man jene einladen kann, die zur zu gemeinsamen Gottesdiensten keinen Bezug (mehr) haben. - Die Beichte und die Krankensalbung als Zuspruch von Versöhnung und Heil sind wichtige Momente im Leben. 

„Seid ihr bereit im Gebet für die Gemeinde vor Gott zu treten?“
Die Zeiten des Gebetes im Kloster haben einen hohen Stellenwert und in der Regel Vorrang vor verschiedenen Aktivitäten.

 

„Seid ihr bereit den Notleidenden, Armen, Kranken und Heimatlosen beizustehen?“
Vieles wird durch professionelle Dienste übernommen, doch immer dann, wenn wir persönlich einem Bedürftigen begegnen, sind wir gefordert: „Das habt ihr mir getan!“ sagt Jesus im Evangelium. Die zunehmende Zahl von alten Menschen, die nicht mehr regelmäßig aus dem Haus kommen, können unsere Angebote kaum wahrnehmen. Hier eine breite Basis zu schaffen ist mir wichtig. 

„Seid ihr bereit Tag für Tag euch enger an Christus zu binden?“

Mit dieser sechsten Frage ist die Berufung für jeden Christen genannt.

 

Gebet:

Komm, Heiliger Geist,
erfülle die Herzen deiner Gläubigen
und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe!

 

Ihr
Pater Benedikt Friedrich OSB
Solidarpfarrer